PFLEGEN ZU HAUSE
Diese Informationen wurden Ihnen von dem Projekt PfiFf – Pflege in Familien fördern der AOK Nordost - Die Gesundheitskasse am 05.06.2026 10:38 bereitgestellt.
Diese Informationen wurden Ihnen von dem Projekt PfiFf – Pflege in Familien fördern der AOK Nordost - Die Gesundheitskasse am 05.06.2026 10:38 bereitgestellt.
Heiße Sommertage können gesundheitliche Probleme verursachen und insbesondere für ältere Menschen erhebliche Auswirkungen auf den Alltag haben. Während der Sommermonate kommt es immer wieder zu vermehrten Krankenhauseinweisungen und sogar Todesfällen infolge anhaltender Hitzeperioden mit hohen Temperaturen.
Steigen die Temperaturen stark an – unabhängig davon, ob draußen oder in Innenräumen –, beeinflusst dies den gesamten Körper.
Um sich an die Hitze anzupassen, weiten sich die Blutgefäße, wodurch der Blutdruck sinkt. Gleichzeitig produziert der Körper mehr Schweiß. Das ist grundsätzlich sinnvoll, da die Haut dadurch gekühlt wird. Allerdings verliert der Körper dabei auch vermehrt Flüssigkeit.
Bei extremer Hitze kann Flüssigkeitsmangel zu einer Hitzeerschöpfung oder sogar zu einem Hitzschlag führen. Beide Zustände können lebensbedrohlich werden, wenn nicht rechtzeitig gegengesteuert wird.
Ältere Menschen nehmen Hitze und deren Auswirkungen häufig weniger stark wahr.
Zudem haben sie oft ein vermindertes Durstempfinden und trinken deshalb zu wenig. Besonders für alleinlebende Menschen können hohe Temperaturen und ausreichendes Trinken im Alltag zur Herausforderung werden.
Erste Anzeichen können Schlappheit, Müdigkeit und Schwindel sein. Oft fällt es schwerer, das Gleichgewicht zu halten – beispielsweise beim schnellen Aufstehen aus dem Sitzen oder Liegen oder bei hastigen Bewegungen.
Mit einfachen Maßnahmen lässt sich das Risiko gesundheitlicher Probleme häufig deutlich reduzieren:
Wenn Sie ältere Angehörige oder Bekannte haben, die allein leben und wenig trinken, verabreden Sie sich bewusst zum Trinken. Telefonieren Sie mehrmals täglich miteinander und trinken Sie gemeinsam ein Glas Wasser oder Saft. So können Sie helfen, gesundheitliche Probleme durch Flüssigkeitsmangel zu vermeiden.
Starkes Unwohlsein, Übelkeit oder Schüttelfrost können bei hohen Temperaturen auf eine Hitzeerschöpfung oder einen Hitzschlag hinweisen. Informieren Sie in diesem Fall sofort eine Person Ihres Vertrauens, kontaktieren Sie Ihre Arztpraxis oder rufen Sie den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116117 an.