PFLEGE­HILFS­MITTEL

TECHNISCHE PFLEGEHILFSMITTEL UND VERBRAUCHSMITTEL

Die Pflegekasse übernimmt die Kosten für die Pflegehilfsmittel, die die häusliche Pflege erleichtern. Dabei wird zwischen zwei Arten von Pflegehilfsmitteln unterschieden:

  • Zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel sind zum Beispiel Desinfektionsmittel oder Einmalhandschuhe. Hierfür zahlt die Pflegekasse bis zu 40,00 EUR monatlich.
  • Technische Hilfen sind nicht zum Verbrauch bestimmte Hilfsmittel und werden bevorzugt geliehen. Hierzu gehören beispielsweise Pflegebetten oder Hausnotrufsysteme. Hierbei trägt der zu Pflegende (ab 18 Jahren) grundsätzlich 10 Prozent der anfallenden Kosten, maximal 25,00 EUR.

Zur Verordnungsfähigkeit von Hilfsmitteln sprechen Sie bitte mit Ihrem Hausarzt oder Ihrer Pflegekasse.

Die Leistungen können von allen Pflegebedürftigen der Pflegegrade 1 bis 5 genutzt werden.

AKTUELLE INFORMATIONEN WÄHREND DER CORONA PANDEMIE

Am 14.05.2020 hat der Deutsche Bundestag das „Zweiten Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite“ verabschiedet und Anpassung, d.h. einen vereinfachten Umgang, bis zum 30. September 2020 beschlossen.

Zur Unterstützung in der häuslichen Pflege hat die Bundesregierung, rückwirkend zum 1. April 2020 eine Erhöhung des Geldes für Pflegehilfsmittel von 40 auf 60 Euro beschlossen. Damit wurde auf die aktuell steigenden Ausgaben und den Verbrauch von z. B. Desinfektionsmittel, Mundschutz und Handschuhe durch die Corona Pandemie reagiert.