PFLEGEN ZU HAUSE
Diese Informationen wurden Ihnen von dem Projekt PfiFf – Pflege in Familien fördern der AOK Nordost - Die Gesundheitskasse am 17.07.2026 10:00 bereitgestellt.
Diese Informationen wurden Ihnen von dem Projekt PfiFf – Pflege in Familien fördern der AOK Nordost - Die Gesundheitskasse am 17.07.2026 10:00 bereitgestellt.
„Rheuma“ ist ein Sammelbegriff für verschiedene Erkrankungen des Bewegungsapparates. Betroffen sein können Gelenke, Knochen, Muskeln, Sehnen oder Bänder.
Zu den häufigsten Erkrankungen gehören:
Arthrose
Arthrose ist eine Verschleißerkrankung der Gelenke. Dabei nutzt sich der schützende Knorpel im Gelenk nach und nach ab. Dies kann zu Schmerzen, Steifigkeit und Bewegungseinschränkungen führen.
Arthritis
Arthritis bedeutet Gelenkentzündung. Die betroffenen Gelenke sind oft geschwollen, überwärmt und schmerzhaft. Eine häufige Form ist die rheumatoide Arthritis, bei der das Immunsystem körpereigene Gelenke angreift.
Rheuma
Rheuma umfasst viele verschiedene Erkrankungen des Bewegungsapparates. Dazu gehören sowohl entzündliche als auch nicht entzündliche Erkrankungen.
Die Ursachen sind unterschiedlich.
Arthrose
Arthrose entsteht durch den Abbau von Gelenkknorpel. Alter, Fehlbelastungen, Übergewicht, Verletzungen oder angeborene Fehlstellungen können das Risiko erhöhen.
Arthritis
Bei einer Arthritis führen Entzündungen zu Schäden an den Gelenken. Häufig liegt eine Fehlsteuerung des Immunsystems zugrunde.
Weitere rheumatische Erkrankungen
Auch Muskeln, Sehnen und Bindegewebe können betroffen sein. Manche Beschwerden treten als Begleiterscheinung anderer Erkrankungen auf.
Typische Beschwerden sind:
Bei entzündlichen Erkrankungen können zusätzlich Müdigkeit, Erschöpfung oder allgemeines Krankheitsgefühl auftreten.
Die Behandlung richtet sich nach der Ursache und dem Schweregrad der Erkrankung.
Mögliche Bestandteile der Behandlung sind:
Bei entzündlichen rheumatischen Erkrankungen können spezielle Medikamente eingesetzt werden, die das Immunsystem beeinflussen.
Ein hilfreicher Grundsatz ist: „Bewegung fördern, Schmerzen ernst nehmen und Selbstständigkeit erhalten.“
Viele Betroffene vermeiden Bewegung aus Angst vor Schmerzen. Angepasste Bewegung kann jedoch helfen, die Gelenkfunktion zu erhalten und Beschwerden zu lindern.
Wichtig sind:
Gelenkbeschwerden können viele alltägliche Tätigkeiten erschweren.
Hilfreich sind:
Bewegung ist wichtig, sollte aber an die Beschwerden und die Belastbarkeit angepasst werden.
Hilfreich sind:
Wichtig ist: Bewegung soll fördern, aber nicht überfordern. Bei neuen, starken oder zunehmenden Schmerzen sollte ärztlicher oder therapeutischer Rat eingeholt werden.
Chronische Schmerzen und Bewegungseinschränkungen können belastend sein.
Der Austausch mit anderen Betroffenen kann helfen, besser mit der Erkrankung umzugehen. Selbsthilfegruppen bieten Informationen, Erfahrungen und Unterstützung.
Pflegende An- und Zugehörige sollten auch auf ihre eigene Gesundheit achten. Hilfreich sind regelmäßige Pausen, Unterstützung durch Familie oder professionelle Hilfen sowie das Wahrnehmen eigener Belastungsgrenzen.
Dieser Text orientiert sich an Informationen und Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie und Klinische Immunologie, der Deutschen Rheuma-Liga, an Leitlinien zur Versorgung von Menschen mit Arthrose sowie an pflegefachlichen Empfehlungen zur Förderung von Bewegung, Gelenkschutz, Schmerzbewältigung und Selbstständigkeit.