SICHERHEIT

  • Grippeimpfung im Herbst

    Die jährliche Impfung gegen Grippe ist die einzige nachweislich wirksame Maßnahme, um einer Erkrankung vorzubeugen. Zwar bietet die Impfung keinen 100-prozentigen Schutz – jedoch verläuft meist eine Grippe bei geimpften Menschen wesentlicher harmloser ab, als bei nicht Geimpften. Darüber hinaus trägt die Grippeimpfung zum Schutz von Personen im näheren Umfeld bei. Fragen Sie Ihre Hausärztin/Ihren Hausarzt.

    09.2020

  • Unfallversicherung Tipp #5

    Pflegende Angehörige sind unfallversichert. Der zeitliche Umfang der übernommenen Pflegetätigkeit ist für den Versicherungsschutz nicht von Bedeutung.

    07.2020

  • Unfallversicherung Tipp #4

    Pflegende Angehörige sind unfallversichert, wenn die Pflege nicht erwerbsmäßig erfolgt, d. h., wenn Sie keine finanziellen Zuwendungen erhalten, die das Pflegegeld übersteigen.

    06.2020

  • Akuthilfe für pflegende Angehörige # 3 aus der Serie zum Coronavirus

    Flexibilisierung in der Familienpflegezeit für Berufstätige.

    Berufstätige, die gleichzeitig Pflegeverantwortung wahrnehmen, erhalten die Möglichkeit die (Familien)Pflegezeit flexibler zu nutzen.

    Wer den bisher geltenden gesetzlichen Rahmen für eine Auszeit von der Arbeit (6 Monate Pflegezeit, 24 Monate Familienpflegezeit) bisher nicht voll ausgeschöpft hat, soll kurzfristig bis September Restzeiten in Anspruch nehmen können. Die Ankündigungsfrist gegenüber dem Arbeitgeber wird dazu statt 8 Wochen nur 10 Tage betragen. Die Mindestarbeitszeit der Familienpflegezeit von 15 Stunden kann vorübergehend unterschritten werden. Auch das Darlehen nach dem Familienpflegezeitgesetz wird den aktuellen Bedingungen auf dem Arbeitsmarkt angepasst. Monate mit pandemiebedingten Einkommensausfällen können bei der Ermittlung der Darlehenshöhe auf Antrag unberücksichtigt bleiben. Der Deut­sche Bun­des­tag hat die Anpas­sung, die bis zum 30. Sep­tem­ber 2020 gilt, am 14.05.2020 mit dem ​„Zwei­ten Gesetz zum Schutz der Bevöl­ke­rung bei einer epi­de­mi­schen Lage von natio­na­ler Trag­wei­te“ ver­ab­schie­det.

    05.2020

    AOK Pflege Akademie aus Berlin

  • Akuthilfe für pflegende Angehörige # 2 aus der Serie zum Coronavirus

    Erhöhung des Geldes für Pflegehilfsmittel von 40 auf 60 Euro.

    Zur Unterstützung in der häuslichen Pflege hat die Bundesregierung, rückwirkend zum 1. April 2020 eine Erhöhung des Geldes für Pflegehilfsmittel von 40 auf 60 Euro beschlossen. Damit wird auf die aktuell steigenden Ausgaben und den Verbrauch von z. B. Desinfektionsmittel, Mundschutz und Handschuhe durch die Corona Pandemie reagiert. Der Deut­sche Bun­des­tag hat die Anpas­sung, die bis zum 30. Sep­tem­ber 2020 gilt, am 14.05.2020 mit dem ​„Zwei­ten Gesetz zum Schutz der Bevöl­ke­rung bei einer epi­de­mi­schen Lage von natio­na­ler Trag­wei­te“ ver­ab­schie­det.

    05.2020

    AOK Pflege Akademie aus Berlin

  • Akuthilfe für pflegende Angehörige # 1 aus der Serie zum Coronavirus

    Mehr Pflegeunterstützungsgeld (PUG) für Pflegende Angehörige.

    Die Corona Pandemie belastet die Pflege von Angehörigen besonders schwer. Wer pandemiebedingt Angehörige pflegt, oder deren Pflege organisieren muss, kann nun bis zu 20 Arbeitstage der Arbeit fernbleiben und erhält Pflegeunterstützungsgeld (PUG) als Lohnersatzleistung. Der Deut­sche Bun­des­tag hat die Anpas­sung, die bis zum 30. Sep­tem­ber 2020 gilt, am 14.05.2020 mit dem ​„Zwei­ten Gesetz zum Schutz der Bevöl­ke­rung bei einer epi­de­mi­schen Lage von natio­na­ler Trag­wei­te“ ver­ab­schie­det.

    05.2020

    AOK Pflege Akademie

  • Unfallversicherung Tipp #3

    Pflegende Angehörige sind unfallversichert, wenn die Pflege in der häuslichen Umgebung, entweder in Ihrem Haushalt oder in der Wohnung des Pflegebedürftigen, stattfindet.

    05.2020

  • Kontakte pflegen # 9 aus der Serie zum Coronavirus

    Polizei warnt vor Corona-Enkeltricks - Die Polizei warnt angesichts der Situation vor Enkeltrick-Betrügern. Falsche Enkel nutzen am Telefon aktuell die Panik um das Coronavirus aus, um Ältere um Geld zu betrügen.

    Sie geben sich als Angehörige aus, die sich mit dem Virus infiziert hätten und nun dringend Geld für die Behandlung benötigten.

    Die Polizei rät: „Übergeben Sie niemals Geld an Unbekannte!“. Bei einem Verdacht solle sofort die Polizei unter 110 angerufen werden.

    03.2020

    AOK Pflege Akademie aus Berlin

  • Kontakte pflegen # 4 aus der Serie zum Coronavirus

    Hygienemaßnahmen - Pflegebedürftige und ältere Menschen mit einem geschwächten Abwehrsystem haben ein erhöhtes Risiko sich durch Krankheitserreger anzustecken. Deshalb ist der Schutz vor Infektionskrankheiten schon immer wichtig, aber aktuell existentiell. Die körperliche Pflege und Sorge muss ja weitergehen.

    Um die Ausbreitung von Keimen zu vermeiden können Sie in der Pflege zu Hause folgendes tun:

    Meiden Sie aktuell jedes Treffen mit anderen Menschen. Pflegen Sie Kontakte telefonisch. Finden Sie eine gesunde Person, die Sie unterstützt, den Einkauf vor die Tür stellt, Medikamente besorgt.

    Waschen Sie sich selbst regelmäßig die Hände.

    Husten und Niesen Sie in die Armbeuge und nicht in die Faust oder Handfläche.

    Lüften Sie regelmäßig und gönnen Sie sich eine Pause am offenen Fenster oder auf dem Balkon.

    03.2020

    AOK Pflege Akademie aus Berlin

  • Kontakte pflegen # 3 aus der Serie zum Coronavirus

    Pflegeberatung telefonisch - Durch individuelle und neutrale Pflegeberatung z. B. über die Pflegestützpunkte, begleiten Pflegeberater/-innen der Pflegekassen Familien in Pflegesituationen. Auch wenn viele Beratungsstellen aktuell nicht geöffnet haben, können Sie die Möglichkeit der telefonischen Kontaktaufnahme nutzen. Zögern Sie nicht sich Rat zu holen.

    03.2020

    AOK Pflege Akademie aus Berlin

  • Kontakte pflegen # 2 aus der Serie zum Coronavirus

    Durch Telefonate unterstützen - Telefonate sind eine Möglichkeit um den Pflegealltag nachweislich zu unterstützen. Ob in einer Pflegeeinrichtung oder zu Hause - ein Telefonat zwischen Pflegebedürftigen und Angehörigen über schöne Erinnerungen und Erlebnisse, kann von Sorgen ablenken und zu Wohlbefinden beitragen. Achten Sie darauf das Gespräch positiv und zuversichtlich zu beenden. Verabreden Sie sich zu einem neuen Gespräch.

    03.2020

    AOK Pflege Akademie aus Berlin

  • Kontakte pflegen # 1 aus der Serie zum Coronavirus

    Schutz vor Coronavirus - Kranke, pflegebedürftige und ältere Menschen benötigen einen besonderen Schutz vor Infektionen, aktuell vor dem Coronavirus (Covid-19). Als direkt Pflegende erhalten Sie Informationen und aktuelle Empfehlungen vom Robert Koch-Institut und auf der Seite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA): BZgA - Informationen zum neuartigen Coronavirus / Covid-19. Eine der wichtigsten Aufgaben in dieser besonderen Lage ist "Kontakte pflegen" und andere Wege finden miteinander in Verbindung zu bleiben, z. B. telefonisch mit den Pflegebedürftigen im Pflegeheim. Ebenso ist auch Anerkennung für die professionell Pflegenden, die unglaubliches leisten, wichtig.

    03.2020

    AOK Pflege Akademie aus Berlin

  • Unfallversicherung Tipp #2

    Pflegende Angehörige sind unfallversichert für Tätigkeiten in den Bereichen, Körperpflege, Ernährung, Mobilität sowie der hauswirtschaftlichen Versorgung.

    03.2020

  • Unfallversicherung Tipp #1

    Pflegende Angehörige sind beitragsfrei unfallversichert, wenn der Pflegebedürftige mind. den Pflegerad 2 hat. Für mehr Informationen wenden Sie sich an die Unfallkasse des Bundeslandes.

    02.2020

  • Pneumokokken-Impfung im Winter

    Pneumokokken sind Bakterien, die verschiedene Erkrankungen auslösen können. Erwachsene über dem 60 Lebensjahr sollten sich einmalig gegen Pneumokokken impfen lassen. In speziellen Fällen wird diese Impfung einmal oder mehrfach (im Abstand von fünf Jahren) wiederholt. Fragen Sie Ihre Hausärztin/Ihren Hausarzt.

    01.2020

    AOK Pflege Akademie

  • Grippeimpfung im Herbst

    Die Grippeimpfung ist die einzige nachweislich wirksame Maßnahme, um einer Grippe vorzubeugen. Zwar bietet die Grippeimpfung keinen 100-prozentigen Schutz – meist verläuft eine Grippe bei geimpften Menschen aber wesentlicher harmloser als bei nicht geimpften. Darüber hinaus trägt die Grippeimpfung zum Schutz von Personen im näheren Umfeld bei. Fragen Sie Ihre Hausärztin/Ihren Hausarzt.

    11.2019

    AOK Pflege Akademie

  • "Wie eingefroren"sein - diesen Zustand kennen Menschen mit Parkinson

    Parkinsontipp 1: Das Verharren in Bewegungslosigkeit "Freezing“ kennen Menschen mit Parkinson. Diese Episoden dauern wenige Sekunden bis Minuten. Lassen Sie sich die individuell wirksamen Tricks, die die Bewegung wieder anstoßen können, erklären. Zum Beispiel kann bei manchen Menschen das Weitergehen durch das vorsichtige Auflegen der Hand zwischen den Schulterblätter ausgelöst werden.

    02.2019

    Pflege Akademie

  • Grippeschutzimpfung

    Es ist wieder Zeit für eine Grippeimpfung. Sind Sie und Ihre Angehörigen geimpft? Fragen Sie Ihre Hausärztin/Ihren Hausarzt.

    11.2018

    Dr. Katharina Graffmann-Weschke aus Berlin

    Ärztin AOK Pflege Akademie

  • Tabletten ohne Rillen nicht teilen

    Wenn Tabletten keine vorgestanzte Teilungsrille haben, darf man sie nicht teilen. Hintergrund ist, dass diese Präparate erst nach dem Magen im Darm aufgelöst werden sollen. Die Beschädigung eines magensaftresistenten(-festen) Überzugs kann zerstört und damit die Wirkung an der richtigen Stelle verhindert werden.

    10.2017

    Frau V.

    Krankenschwester

  • Zeckenschutz

    Neben Mücken- und Sonnenschutz sollte man immer auch an Zeckenschutz denken. Gegen die eine, durch Zecken übertragbare Krankheit kann man sich impfen lassen. Die zweite Krankheit „Borreliose“ ist in der Diagnose und Behandlung kompliziert. Besser ist, man verhindert, dass Zecken an einen heran kommen, z. B. durch Strümpfe und lange Hosen, oder man sucht sich gewissenhaft nach einem schönen „Sommertag im Grünen“ danach ab.

    07.2017

    Dr. Katharina Graffmann-Weschke

    AOK Pflege Akademie

  • Patientenverfügung

    Haben Sie eine Patientenverfügung? Denken Sie darüber nach!

    05.2017

    Frau Reinhard

    pflegt ihre Tochter

  • Grippeschutzimpfung

    Es ist Zeit für die Grippeschutzimpfung. Sind Sie und Ihre Angehörigen schon dagegen geimpft? Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt.

    11.2016

    Dr. Katharina Graffmann-Weschke

    AOK Pflege Akademie

  • Festes Schuhwerk

    Rutschfeste Schuhe sind bei kleinen Spaziergängen mit meinem Mann etwas, worauf ich bei uns beiden (bei meinem Mann und bei mir) ab jetzt achte. Mann glaubt es nicht, das Laub ist jetzt schon ziemlich rutschig!

    10.2016

    Frau K.

    Warnemünde

  • Hilfe zu Hause

    Seit meine Mutter häufiger stürzt, haben wir einen "Hausnotruf" organisiert. Das gibt uns allen die Sicherheit, dass sie sich Hilfe holen kann, wenn es ihr nicht gut geht.

    03.2016

    Sabine Hofsten aus Berlin

  • Impfungen

    Türkisch: Sayın Veliler, lütfen Çocuklarınızın Aşılarını unutmayınız. Sorularınız için Çocuk Doktorunuz ile temasa geçiniz. Übersetzung: Liebe Eltern, bitte denken Sie an die Impfungen Ihrer Kinder, bei weiteren Fragen wenden Sie sich an Ihren Kinderarzt.

    01.2016

    Bülent Mamioglu

    Pflegedienstleiter einer Sozialstation, die bei der Pflege vieler Kinder hilft

  • Das richtige Bett

    Viele Pflegebedürftige haben einen besonderen Bezug zum eigenen Bett und lehnen Pflegebetten oder auch Seniorenbetten ab. Hier kann mit einer fachgerechten Erhöhung des vorhandenen Bettes durch einen Tischler Abhilfe geschaffen werden.

    04.2015

    Angehörige aus einem Pflegestützpunkt in Mecklenburg-Vorpommern

  • Babyfon

    Von den pflegenden Angehörigen/Partnern kommt häufig die Frage, was ist, wenn ich nachts nicht höre, wenn der zu Pflegende aufsteht? Oder findet er den Lichtschalter? Hier hat sich bei Vielen der Einsatz von Bewegungsmeldern bewährt, diese reagieren auf jede kleine Bewegung und das Licht geht an. Wenn das Schlafzimmer beispielsweise räumlich getrennt ist, kann ein Babyfon helfen. Hier werden Geräusche bis zu einer bestimmten Reichweite übertragen.

    07.2014

    Herr N., pflegender Angehöriger aus Berlin