BEWEGUNG/MOBILISATION

Ganz im Sinne der aktivierenden Pflege ist es ratsam, die selbständige Bewegung eines zu Pflegenden so lange wie möglich zu fördern und ihn Wege, Handreichungen und Aktivitäten selbst ausführen zu lassen.

Bewegungsförderung
Bewegungsförderung, Foto: iStockphoto.com

Die aktive Bewegung kann im Falle einer Immobilität bzw. Bettlägerigkeit durch die sogenannte passive Bewegung ersetzt werden, die in der Regel von Krankengymnasten oder zuvor angeleiteten Menschen durchgeführt wird. Hierbei werden alle Gelenke passiv durchbewegt.

Die aktive und die passive Bewegung haben eine wichtige Bedeutung: Mit ihrer Hilfe lassen sich kostenintensive und für den zu Pflegenden leidvolle Folgekrankheiten, wie Verstopfung (Obstipation), Muskelverkrampfungen (Kontrakturen), Thrombosen, Druckgeschwüre (Dekubiti), Lungenentzündungen (Pneumonie) oder Schlafstörungen, vermeiden. Auch bei der Depression, einer häufigen psychischen Erkrankung, wird bewusst Bewegung eingesetzt.