DEMENZ IN GESUNDHEITSEINRICHTUNGEN

Im Alltag mit einem Menschen mit Demenz kommt es immer wieder zu extremen Ausnahmezuständen durch einen Aufenthalt im Gesundheitseinrichtungen, insbesondere z. B. bei Knochenbrüchen nach Stürzen. Das ist für alle Beteiligten, den zu Pflegenden, die Angehörigen, aber auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Gesundheitseinrichtungen eine enorme Herausforderung, schon alleine durch die dann häufig notwendige Operation, zum anderen aber auch durch die Begleitung des Betroffenen in einer nicht zu verstehenden Umgebung.

Dieser extreme Ausnahmezustand der Verwirrung (Delir genannt) kann aber durch eine kompetente Begleitung und Einbindung von Angehörigen, Freunden, aber auch alle in der Gesundheitseinrichtung Beschäftigten gut vorbereitet, verkürzt, bzw. in seiner Ausprägung reduziert werden.

Die Weiterbildung begleitet Fachkräfte in Gesundheitseinrichtungen auf dem Weg zu einer demenzsensiblen Gesundheitseinrichtungen.

Parallel sind die bereits bei PfiFf teilnehmenden Krankenhäuser, die Pflegestützpunkte und die Alzheimer-Gesellschaften bzw. die Berliner Alzheimer Angehörigen-Initiative geeignete Ansprechpartner bei Fragen zur Begleitung von Menschen mit Demenz im Krankenhaus.

Die Schulung von Fachexperten für Menschen mit Demenz in Gesundheitseinrichtungen startet jedes Jahr im Frühling neu.

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