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Sexualität in der Pflege

Die Sexualität pflegebedürftiger Menschen führt häufig zu Missverständnissen und Ratlosigkeit. Nicht selten stehen pflegende Angehörige, aber auch Pflegefachkräfte dieser Thematik hilflos gegenüber.

Die Erkenntnis und Einsicht, dass Menschen, die aufgrund von Pflegebedürftigkeit oder Behinderung ihren eigenen Bedürfnissen nicht selbständig gerecht werden können, ebenso Wesen mit sexuellen Bedürfnissen sind, findet allmählich Akzeptanz in der Gesellschaft und so auch in der Pflegetätigkeit. Die UN Menschenrechtskonvention besagt, dass auch Menschen mit Behinderung ein Recht auf sexuelle Selbstbestimmung haben. Im Hinblick darauf gilt es gemeinsam mit Respekt, einer einfühlsamen Sprache, Verständnis, aber auch einer angemessenen Distanz vorhandene Möglichkeiten zu erörtern und Wege aufzuzeigen.

Bei der Pflegetätigkeit kommen sich Hilfebedürftiger und pflegende Personen im wahrsten Sinn hautnah. Um unangenehme Situationen für beide Seiten und mögliche Konflikte zu vermeiden, sind offene Worte nötig. Dies ist sicher nicht immer einfach. Hilfreich kann der Gedanke sein, dass jeder Mensch weitestgehend unabhängig von Alter, gesundheitlicher Verfassung oder sexueller Neigung, ein Recht auf die Erfüllung seiner Bedürfnisse hat.

Kann dem Ehepaar, von dem ein Partner pflegebedürftig ist, eine Intimsphäre ermöglicht werden, in der beide ungestörte Zeit miteinander verbringen können?

Wie geht man damit um, dass die an Demenz erkrankte Dame im Pfleger ihre Jugendliebe erkennt?

Wie können Eltern und andere an der Pflege und Betreuung beteiligte Menschen dem in die Pubertät kommenden behinderten Kind vermitteln, dass Sexualität selbstverständlich zum Leben gehört, Grenzen zu beachten sind und wie es sich vor Missbrauch schützen kann?

Was kann getan werden, damit der homosexuelle Pflegebedürftige Kontakt zu Gleichgesinnten für gesellschaftliche Unternehmungen bekommt?

Kann die professionelle Sexualassistenz dem einsamen Menschen das Bedürfnis nach Zärtlichkeit erfüllen?

Und: Kann man organisieren, dass die Frau, die bei der Körperpflege nicht von einem Mann gewaschen werden möchte, eine weibliche Pflegekraft bekommt?

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