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Nächste PfiFf Kurstermine

Informationen zu den nächsten Pflegekursterminen finden Sie hier.

Veranstaltungstipp im Juni: PfiFf-Themennachmittag „Pflege-Wohnformen“ in Berlin-Termine und Informationen finden Sie hier.

Verhinderungspflege

Wie hilft die Pflegeversicherung bei Krankheit oder Urlaub der Pflegeperson?

Ist die betreuende Pflegeperson krank oder nimmt sich Urlaub, kann der Pflegebedürftige bis zu sechs Wochen im Jahr eine Verhinderungspflege erhalten. Während der gesamten Dauer der Verhinderungspflege wird die Hälfte des Pflegegeldes weitergezahlt. Das erleichtert den Pflegenden, eine Auszeit zu nehmen. Allerdings kann eine Pflegevertretung erst beansprucht werden, wenn der zu Pflegende zuvor sechs Monate in der häuslichen Umgebung gepflegt worden ist.

Wird die Verhinderungspflege in dieser Zeit durch entfernte Verwandte, Nachbarn oder einem Pflegedienst übernommen, zahlt die Pflegekasse für sechs Wochen bis zu 1.612,00 EUR pro Kalenderjahr. Springt ein naher Familienangehöriger ein oder jemand, der in häuslicher Gemeinschaft mit dem Pflegebedürftigen lebt, wird die Verhinderungspflege in Höhe des 1,5 fachen Betrages  des monatlichen Pflegegeldes gezahlt und zusätzliche Aufwendungen, wie Fahrkosten oder ein Verdienstausfall, auf Nachweis mit bis zu insgesamt 1.612,00 EUR pro Jahr erstattet.

Ergänzend dazu kann das für die Kurzzeitpflege zur Verfügung stehende Budget (1.612,00 EUR pro Kalenderjahr) bis zu 50 % (also in Höhe von bis zu 806,00 EUR) in die Verhinderungspflege übertragen werden. Eine gute Lösung für Pflegebedürftige, die die Möglichkeit einer vollstationären Unterbringung in einer Kurzzeitpflegeeinrichtung gar nicht oder nur wenig nutzen.

Anträge auf die beschriebene Leistung stellen Sie bitte jeweils im Vorfeld bei Ihrer Pflegekasse.

Die Verhinderungspflege kann von allen Pflegebedürftigen der Pflegegrade 2 bis 5 genutzt werden.