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Nächste Pflegekurstermine

Informationen zu den nächsten Pflegekursterminen finden Sie hier.

Rentenversicherungsbeiträge für ehrenamtliche Pflegepersonen

Was passiert mit Ihrem Rentenanspruch, wenn Sie während Ihrer Pflegetätigkeit nicht mehr arbeiten?

Wenn Sie Ihren Angehörigen pflegen und dafür Ihre Vollzeitstelle aufgeben, zahlt die Pflegekasse für Sie die Beiträge zur Rentenversicherung. Die Voraussetzungen:

  • Sie pflegen ehrenamtlich, das heißt, Sie erhalten keine Vergütung vom Pflegebedürftigen für Ihre Arbeit. Der Pflegebedürftige darf Ihnen aber das Pflegegeld überlassen.
  • Sie arbeiten gar nicht oder nur maximal 30 Stunden pro Woche in Ihrem Beruf.
  • Sie beziehen nicht schon selbst Altersrente.
  • Sie betreuen einen oder mehrere Pflegebedürftige(n) und wenden dafür insgesamt mindestens 14 Stunden pro Woche auf.
  • Sie pflegen voraussichtlich mehr als zwei Monate oder 60 Tage im Jahr.

Die Höhe der Beiträge hängt von der Pflegebedürftigkeit des Angehörigen ab. Je höher die Pflegestufe, desto höher auch Ihr Pflegeaufwand – und umso mehr wird für Sie in die Rentenversicherung eingezahlt.

Was ändert sich zum 01.01.2017?

Die Pflegekasse zahlt ab dem 01.01.2017 für Pflegepersonen, die Angehörige bzw. Pflegebedürftige im Pflegegrad 2 bis 5 wenigstens zehn Stunden wöchentlich, verteilt auf regelmäßig zwei Tage in der Woche, zu Hause pflegen, die Beiträge zur Rentenversicherung.

Zusätzlich genießen Pflegepersonen - wie bisher - den Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung. Der Unfallversicherungsschutz umfasst alle Bereiche, die für die Feststellung von Pflegebedürftigkeit berücksichtigt werden. Zudem sind die Hilfen bei der Haushaltsführung in den Unfallversicherungsschutz mit einbezogen.

Hat die Pflegeperson ihre Beschäftigung wegen der Pflegetätigkeit unterbrochen oder auch ganz aufgegeben, zahlt die Pflegekasse ab dem 01.01.2017 für die Dauer der Pflege auch die Beiträge zur Arbeitslosenversicherung.