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Nächste PfiFf Kurstermine

Informationen zu den nächsten Pflegekursterminen finden Sie hier.

Veranstaltungstipp im Juni: PfiFf-Themennachmittag „Pflege-Wohnformen“ in Berlin-Termine und Informationen finden Sie hier.

Rentenversicherungsbeiträge für ehrenamtliche Pflegepersonen

Was passiert mit Ihrem Rentenanspruch, wenn Sie während Ihrer Pflegetätigkeit nicht mehr arbeiten?

Wenn Sie Ihren Angehörigen pflegen und dafür beispielsweise Ihre Vollzeitstelle aufgeben, zahlt die Pflegekasse für Sie die Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung. Die Voraussetzungen:

  • Sie pflegen ehrenamtlich einen oder mehrere Pflegebedürftige ab Pflegegrad 2, das heißt, Sie erhalten keine Vergütung vom Pflegebedürftigen für Ihre Arbeit. Der Pflegebedürftige darf Ihnen aber das Pflegegeld überlassen.
  • Sie arbeiten gar nicht oder nur maximal 30 Stunden pro Woche in Ihrem Beruf.
  • Sie betreuen einen oder mehrere Pflegebedürftige(n) und wenden dafür insgesamt mindestens 10 Stunden wöchentlich, verteilt auf regelmäßig mindestens zwei Tage die Woche.
  • Sie beziehen selbst noch keine Altersrente (Ausnahme: Sie beziehen bereits eine Altersrente, aber haben die Regelaltergrenze von nicht erreicht).

Die Höhe der Beiträge hängt von der Pflegebedürftigkeit und der Art der in Anspruch genommenen Pflegeleistungen des Angehörigen ab. Je höher der Pflegegrad, desto höher auch Ihr Pflegeaufwand – und umso mehr wird für Sie in die Rentenversicherung eingezahlt, wenn der Angehörige die Geldleistung oder die Kombinationsleistung erhält.

Welche Leistungen gibt es noch für Pflegepersonen?

Zusätzlich genießen Pflegepersonen, die einen oder mehrere Pflegebedürftige ab Pflegegrad 2 pflegen, den Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung. Auch der bereits für die Rentenversicherungspflicht geltende Mindestpflegeaufwand von insgesamt mindestens 10 Stunden wöchentlich, verteilt auf regelmäßig mindestens zwei Tage die Woche ist Voraussetzung für das Zustandekommen des Unfallversicherungsschutzes in der gesetzlichen Unfallversicherung. Der Unfallversicherungsschutz umfasst alle Bereiche, die für die Feststellung von Pflegebedürftigkeit berücksichtigt werden.

Hat die Pflegeperson ihre Beschäftigung wegen der Pflegetätigkeit unterbrochen oder auch ganz aufgegeben, zahlt die Pflegekasse ab dem 01.01.2017 für die Dauer der Pflege auch die Beiträge zur Arbeitslosenversicherung.